Therapie

Wen nervöse Herzbeschwerden plagen, der rennt auf Suche nach Hilfe oft von Pontius zu Pilatus – sprich: von Arzt zu Arzt. Denn wenn dieser keine organischen Ursachen von Herzrasen, unregelmäßigem Herzschlag, Schmerzen im Brustkorb und Co. findet, dann fühlen sich Herzgeplagte mit ihrem Leiden meist alleine gelassen. „Sie haben nichts“, bekommen Patienten oft zu hören. In der Regel fühlen sich Betroffene dann nicht ernst genommen und wissen, dass ohne eine wirksame Behandlung die nervösen Herzbeschwerden immer wieder zum unangenehmen Alltagsbegleiter werden und die Lebensqualität erheblich eingeschränkt bleibt.

Doch Betroffenen kann geholfen werden: Inzwischen hat sich mit der Psychokardiologie ein eigenständiger Forschungs- und Behandlungsbereich etabliert, der sich mit dem Zusammenhang von Herz und Psyche beschäftigt. Zahlreiche Behandlungsansätze, zu den beispielsweise die Segmenttherapie zählt, aber auch Tipps im Umgang mit nervös bedingten Herzbeschwerden können Betroffenen helfen, wiederkehrende Symptome dauerhaft zu beherrschen. Wesentlich hierbei ist, dass dem Patienten die unberechtigte Angst vor schwerwiegenden Folgen der nervösen Herzbeschwerden genommen wird!

Im Sinne einer aktiven Therapie lernt der Betroffene wieder Zutrauen zu seinem Herzen und zu sich selbst zu entwickeln. Und das ist ein erstrebenswertes Ziel, denn unser Herz ist nicht nur eine beeindruckend-kompliziert gebaute Pumpe, sondern Energiezentrum, Lebensspender und zentraler Bestandteil unseres Gefühlslebens!

Beklemmendes Gefühl - Symptom für Herzschmerzen